2014

Schon ist es da. Und ich habe das Gefühl, 2013 noch gar nicht richtig verdaut zu haben. Deshalb nochmal im Schnelldurchlauf: Trennung von der Freundin, Abschied aus der Lausitz, die neue Stelle an der HdM Stuttgart, im Herbst Umzug in meine schwäbische Geburtsstadt, Laugenbrezeln, Start des Blogprojekts Volle Drohnung, eine Startup-Idee mit Juristen, eine Investigativrecherche verkauft, Medienkompetenzprojekt in Cottbus, Urlaub auf Samos, eine total bekloppte griechische Geschäftsidee, vorweihnachtlicher Abstecher nach Glasgow, Artikel in „Aus Politik und Zeitgeschichte„, Texte im Journalistik-Journal, Buchbeitrag über Andrzej Wajda’s Kanał und viel zu wenig für die Doktorarbeit getan. Das war 2013. Abhaken. Jetzt Zukunft:

Persönlich

habe ich mich in Stuggi gut eingelebt. Mit dem Schwäbischen komme ich gut zurecht, ich freue mich, wenn ich jemanden ein bisschen schwätza höre. Und die Laugenweckle sind im Mutterland dieses Gebäcks unschlagbar! An der HdM herrscht eine gute und kollegiale Arbeitsatmosphäre und die ersten Eindrücke sind sehr vielversprechend! Persönlich muss ich mich wissenschaftlich am Riemen reißen und mich jetzt mit meinen vielen Ideen und Projekten einschränken. „Fokussieren auf die angefangene Aufgabe der Diss!“ heißt der Leitsatz für mich. Und am 15. Januar ist auch schon die erste Deadline. Dann soll das einleitende Kapitel mit der Konzeption stehen. An der Hochschule bin ich in interessante (Forschungs-)Ideen und Projekte eingebunden, mehr davon später mal. Klares Ziel für 2014 ist aber: Am Ende des Jahres eine erste Version der Doktorarbeit zu haben! noch 360 Tage! Getreu meinem Lieblingsmotto „A page a day is a book a year!“ (Richard Rhodes).

Musik & Kultur

Wußtet ihr eigentlich, dass ich bis ich 20 war in einer Indie-Band namens April Daze Schlagzeug gespielt habe? Kurz vorm ersten Plattenvertrag habe ich die Band fürs Studium in Berlin verlassen. Die interessante Geschichte der Band hat der ehemalige Gitarrist (und heutige Journalisten-Kollege) Stephan Orth in „Einmal Rockstar und zurück“ aufgeschrieben.

Jedenfalls habe ich 2013 nach vielen Jahren wieder mal Kontakt mit Carsten Böcker, dem Sänger von April Daze, aufgenommen. Er hat unserem Drohnenteam netterweise erlaubt, die April-Daze-Songs als Musik für unsere Videos bei Volle Drohnung zu verwenden. Vielen Dank dafür nochmal und ich finde, die Musik passt auch ziemlich gut zu den „fliegenden Bildern“. Jedenfalls hatte April Daze 2013 einen Reunion- Auftritt in Remscheid. Da kann vielleicht mehr draus werden! Ich wünsche es den Jungs auf jeden Fall und sage: es lohnt sich, die Band aus dem Bergischen dieses Jahr im Auge zu behalten (und hoffe, beim nächsten Reunion-Auftritt auch mit dabei zu sein ;-). Ach ja: Carsten hat auch noch ein anderes, interessantes Projekt: Ghost Town Dance Hall, hier live auf dem Tennisplatz:

Medien und Musik

Er ist für mich jemand, der in die riesengroßen Fußstapfen von Leonard Bernstein treten kann: Klaus Kauker mit http://www.musik-training.de. Ich weiß, das hört sich sehr großspurig an, aber mit Fußstapfen meine ich vor allem Bernsteins einmalige Art, interessierten Menschen, vor allem Kindern, die Welt der Musik nahe zu bringen. Jahrelang hat Bernstein das mit seiner Serie „Young people’s concerts“, die auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde, sehr überzeugend getan. Wenn es jemanden gibt, der das annähernd im deutschsprachigen Raum hinkriegen könnte, dann Kauker. Gut, er ist (noch) nicht Bernstein, aber er hat die Gabe, mit Beispielen, viel Musik und ein bisschen Lockerheit sein Wissen weiter zu geben. Erste Fernseh-Auftritte hat er im letzten Jahr im KiKA auch schon hingelegt. Von ihm werden wir 2014 hören. Und sehen! Da schließe ich Wetten drauf ab!

Zudem ist KK für mich DAS Beispiel, wie ein YouTube-Kanal mit Kreativität und Können zu einem sehr wertvollen Angebot wird. Hier z.B. lernt Klaus gerade Gitarre und jeder, der will, kann zu Hause mitmachen:

Journalismus

Tja. Nichts ist wohl unklarer, als die Lage im Journalismus. Aber klar ist, dass niemand mehr darauf hoffen sollte, dass ihm von irgendeiner Redaktion, öffentlich-rechtlich oder privat, ein vorgewärmter Sessel angeboten wird. Der ehemalige Bild-Redakteur und Aussteiger Matthias Onken ruft daher schon mal vorsorglich zur Kapitulation auf: „Ein Wunder wird nicht passieren“, adressiert er vor allem Print-Journalisten. Andererseits: Die Welt (online) will erstmals seit 12 Jahren wieder Redakteure einstellen, heißt es von Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters. Doch alles nicht so schlimm? Naja, es sollen jetzt im Januar erst mal sechs Video-Redakteure eingestellt werden. Immerhin. Aber ich würde auf jeden Fall auch dazu raten, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, ein gutes Blog oder ein Thema per Crowdfunding anzustoßen. Alles ist möglich, mit der entsprechenden Einstellung und Aktivität. In Sachen Drohnenjournalismus lohnt es sich, die neue Plattform dronestagram mal anzuschauen – da braut sich was zusammen. Und überhaupt Kopter-Zukunft:

Internet & Medien

Im neuen Jahr solltet ihr auf jeden Fall Holger Kreymeier von Fernsehkritik.TV verfolgen, also im Auge behalten. Er hat jetzt gerade öffentlich angekündigt, keine GEZ-Haushaltsabgabe mehr zu zahlen. Mal sehen, wohin das führt. Ansonsten gewinnen wir bei Volle Drohnung – alles rund um den Camcopter-Einsatz im Journalismus – langsam an Flughöhe. Und: DER Twitter-Account, dem man einfach folgen muss: @dasInternet – wem sonst?!

Auf ein gutes Neues! Und schaut auch ab und zu auf #MMB vorbei!

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