Zum Tod von Andrzej Wajda: DER KANAL (1956)

Andrzej Wajda ist am Wochenende gestorben, im Alter von 90 Jahren. Kurz zuvor hat er noch seinen letzten Film als Regisseur abgedreht. „Wer soll jetzt die großen Geschichten erzählen?“, hat eine Journalistin gefragt – zu Recht. Eine der wichtigsten Geschichten, die er erzählt hat, ist die des Warschauer Aufstandes im Zweiten Weltkrieg, im Film DER KANAL. Hier veröffentliche ich aus gegebenem Anlass eine Manuskriptversion meines Beitrags zu Wajdas Film, erschienen in Klassiker des polnischen Films, herausgegeben von Peter Klimczak/Christian Kampkötter/Christer Petersen (2015).

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«KANAL ist ein filmischer Albtraum»(1), schrieb Filmkritiker Ulrich Gregor nach der westdeutschen Premiere in Köln im Jahr 1958. Mit  «Albtraum» versucht Gregor zu beschreiben, was die Protagonisten in den 96 Minuten des Films durchstehen müssen:

Eine Gruppe polnischer Widerstandskämpfer der Heimatarmee «Armia Krajowa» versucht sich in den letzten Tagen des Warschauer Aufstandes im August 1944 durch die Trümmer der zerstörten polnischen Hauptstadt zu kämpfen. Sie sind die letzten 43 Überlebenden einer Freiwilligen-Kompanie von ursprünglich 70 Männern und Frauen. Während einer langen Kamerafahrt stellt ein Erzähler die Hauptcharaktere vor und schließt mit den Worten: «Schaut sie genau an, das sind die letzten Stunden ihres Lebens».Von Anfang an ist ihre fatale Lage im von deutschen Truppen besetzten Warschau klar.

Der Plot: Inferno in der Dunkelheit des Kanals

Da die Deutschen den Warschauer Aufstand mit erbarmungsloser Gewalt niederschlagen, wird die Gefahr für die Kompanie immer größer, entdeckt und erschossen zu werden. Deshalb erhält Kompanieführer Zadra den Befehl, die verbliebenen Mitglieder seiner Kompanie zurück ins Zentrum der Stadt zu führen. Das ist wegen der brutalen Kampfhandlungen nur durch das Kanalsystem möglich. Die polnischen Widerstandskämpfer schleppen sich zunächst noch durch die zerstörten Straßenzüge der Stadt, ständig unter Beschuss durch die deutsche Besatzungsarmee, bis sie schließlich
ihre letzte Überlebenschance in der Kanalisation suchen: «Die gespenstische Stille, das Glucksen des Wassers, manchmal jäh unterbrochen nur durch verzweifelte, schon irre Laute von Sterbenden, die immer neu keimende Hoffnung, wenn ein Lichtschein auftaucht und schließlich der schmähliche, das Ende bedeutende Verrat – das sind Bilder von naturalistischer Aggressivität und von einer Faszinationskraft, die vor allem im Atmosphärischen liegt.» (2)
ln den Abwasserkanälen Warschaus entwickelt sich dann das Drama dieser Gruppe von jungen Männern und Frauen, die das Kriegsschicksal zusammengebracht hat,die keine ausgebildeten Soldaten sind. Da ist etwa das Mädchen Halinka, die sich in den stellvertretenden Kompanieführer Madry verliebt. Während der Flucht durch die Kanäle stellt sie fest, dass er verheiratet ist und es für sie keine gemeinsame Zukunft gibt. Für Halinka bedeutet diese Nachricht den Verlust jeder Hoffnung auf ein Leben nach den Torturen im Kanal, was sie in den Suizid treibt. Madry findet zwar einen Weg aus dem stinkenden Kanalsystem, doch der Ausstieg führt ihn geradewegs in die Hände deutscher Soldaten, woraufhin er völlig erschöpft auf die Knie fällt – seine Hinrichtung erwartend.
Der junge Korabschlägt sich zusammen mit seiner Geliebten, Stokrotka (Gänseblümchen), bis zu einem Ausgang aus dem Kanalsystem durch. Stokrotka kennt die Kanäle durch ihre Schmuggelaktionen für die Heimatarmee. Doch der Ausgang, den sie finden, ist durch ein massives Stahlgitter versperrt- sie sterben mit dem Blick auf Sonne, Wasser und Wiesen. Ein weiterer Protagonist ist Kula, der Chronist und Buchhalter der Kompanie. Er spielt seinem Vorgesetzten Zadra vor, die Gruppe sei noch intakt. Doch in Wirklichkeit ist die Gruppe schon gänzlich auseinandergerissen. Zusammen mit dem Kompanieführer Zadra schafft es Kula zwar ins Freie, doch als Zadra merkt, dass Kula ihn über die Situation der Kompanie getäuscht hat, erschießt er ihn. Zadra selbst geht allein wieder in den Kanal zurück.

Symbolische Unterwelt

Gut die Hälfte des Films spielt in den dunklen, feuchten Abwasserkanälen, die zu großen Teilen auf dem Freigelände der Filmhochschule in Lodz nachgebaut wurden, die Wajda selbst besucht hatte. Die Arbeit in solch einer dunklen Umgebung war eine Herausforderung für Kameramann Jerzy Lipman und auch für die Schauspieler. Wajdas erfahrener Lehrer Aleksander Ford riet ihm aber dazu, den historischen Filmstoff unbedingt umzusetzen, und unterstützte Wajda bei dem Wagnis zu drehen. Ford selbst hatte mit DIE GRENZSTRASSE (ULICA CRANICZNA, 1949) einen historischen Film über den ersten Aufstand in Warschau, der 1943 im jüdischen Ghetto ausbrach, gedreht. Auch bei Ford spielen einige Szenen in der Kanalisation Warschaus, die als rettende Verbindung vom jüdischen Ghetto zur polnischen Seite genutzt wurde. Auch deshalb steht der Kanal in den polnischen Filmen dieser Zeit symbolisch für den Widerstand, den politischen Untergrund, aber auch für die Erniedrigung und die Qualen der polnischen Bevölkerung in der Besatzungszeit.(3) Zwar tragen die vielen Untergrundszenen in DER KANAL maßgeblich zum albtraumhaften Eindruck des Films bei. Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) in Westberlin gab Wajdas Werk wegen «der bedrückenden Gesamtatmosphäre» (4) damals erst ab 16 Jahren frei. Künstlerisch ist DER KANAL aber alles andere als ein Albtraum. So verweist Ulrich Gregor in seiner Kritik lobend auf die handwerkliche Umsetzung, die «außerordentliche formale Virtuosität, die die Grausamkeit des Dramas [ … ] noch akzentuiert» (5)

Für den damals 31-jährigen Regisseur Andrzej Wajda war DER KANAL sein zweiter Spielfilm, mit dem er beim internationalen Filmfestival in Cannes 1957 gleich den Spezialpreis der Jury gewann. Mit diesem Erfolg wurde der junge Regisseur- und mit ihm auch das polnische Nachkriegskinoschlagartig international bekannt.

Wajdas Kriegs-Trilogie

ln der Filmpublizistik und -Wissenschaft hat sich der Begriff KriegsTrilogie für Wajdas erste drei Spielfilme etabliert.(6) Diese Trilogie beginnt mit seinem Regiedebüt EINE GENERATION (POKOLENIE, 1955) und endet mit ASCHE UND DIAMANT (POPIOL I DIAMENT, 1958). DER KANAL fügt sich hier als mittleres Werk ein, mit dem Wajda in Polen
einen Nerv traf. Er versuchte anhand des historischen Stoffs nicht zuletzt auch die bedrohliche und deprimierende Lage Polens, zerrieben zwischen den damaligen Supermächten Sowjetunion und Deutschland, aufzuzeigen, indem er sich mit dem Scheitern und der Ausweglosigkeit des polnischen Widerstands – im eigentlichen wie im übertragenen Sinne- auseinandersetzte. Mit DER KANAL knüpfte Wajda so unmittelbar an Erfahrungen und Erinnerungen des polnischen Publikums an, für das in dieser Zeit das Kino als «kulturelles Lebensmittel» (8) galt und auf das die Aufnahmen in Wajdas Film wie Bilder persönlicher Erfahrung wirkten.(9) Im Gegensatz zu einem sozialistischen
Optimismus, der bis 1956 im polnischen Nachkriegsfilm vorherrschte, arbeitete Wajda mit gebrochenen, ambivalenten Hauptfiguren und inszenierte diese in einer dokumentarischen Ästhetik, welche den polnischen Nachkriegsfilm dieser Zeit prägen sollte. Die filmische Umsetzung des verzweifelten Oberlebenskampfes der Helden strahlt eine «absolute Düsterkeit» (10) aus, die exemplarisch für weitere polnische Produktionen aus der zweiten Hälfte der 1950er Jahre ist. Diese Produktionen gingen in die Filmgeschichte auch unter der Bezeichnung Polnische Filmschule ein, sodass DER KANAL mit Lars jockheck als Schlüsselwerk eben dieser Polnischen Schule gelten kann, welche sich an den italienischen Neorealismus mit Regisseuren wie Roberto Rosselini, Vittorio De Sica oder Luchino Visconti anlehnte.(11) Der Film markiert zugleich den Übergang von der «sozrealistischen Episode» (12) des polnischen Films hin zum , in dem sich die Produktionsgruppe Kadr rund um Wajda künstlerisch relativ frei entfalten konnte, obwohl jeder Film weiterhin von einer Abnahmekommission genehmigt werden musste.

Der polnische Filmpublizist und Drehbuchautor Krzysztof-Teodor Toeplitz nannte diese Phase die «zweite Welle» (13), nach der ersten, stalinistischen, Welle der Filmproduktion in Polen. Voll entfalten konnte sich die zweite Welle respektive die Polnische Schule nach der Machtübernahme des gemäßigten Wladyslaw Gomulka im Jahr 1956, der nicht mehr so stark an den alten, kommunistischen Doktrinen festhielt und größere künstlerische Freiräume gewährte.

Wajda spricht mit der «Stimme der Toten»

DER KANAL war einer der ersten Filme im kommunistischen Polen, bei dem das Ende pessimistisch war und die Helden derartig gebrochen blieben: Zwar porträtierte Wajda eine «im Grunde unpolitische, lebensfrohe, aber dennoch opferbereite Kriegsjugend»,14 er stellte den Sinn dieser Opfer aber auch in Frage und provozierte so eine innerpolnische Diskussion über die Rolle der Widerstandsarmee Armia Krajowa (AK): Ehemalige Kämpfer der AK sahen nach der Premiere in Polen ihre Ehre durch den Film verletzt und den Kampf der AK in den Dreck gezogen. Zudem warf man Wajda vor, nie selbst durch die Kanäle gerobbt zu sein, wie andere Mitglieder seines Filmteams. Als Schüler in Krakau ist Wajda allerdings Helfer und Mitglied der AK gewesen (15). Wajda war es darum eine Herzensangelegenheit, diesen Film zu machen, gewissermaßen als Genugtuung für diejenigen, die dieses Martyrium selbst erleben mussten. Er wollte die «Stimme der Toten» sein, wie er in einem Interview sagt (16).

Wie gelang ihm aber eine so realistische Darstellung der Ereignisse? Ein großesVerdienst kam dabei dem Drehbuchautor jerzy Stefan Stawinski zu. Er schrieb das Drehbuch aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als Befehlshaber einer Nachrichtenkompanie der AK und veröffentlichte diese zunächst in Form einer Kurzgeschichte (17). ln einem Interview erinnert Stawinski sich, wie er im September 1944 mit 70 Menschen einen Kanaleinstieg in Warschau betrat «und am nächsten Tag um 13 Uhr mit nur fünf Kameraden an dem Einstieg an der Ujazdowskie-AIIee wieder herauskam. Damals brach mein ganzes Wertesystem zusammen und für ein paar Jahre blieb in mir ein Gefühl der Bitternis» (18). Genau dieser Zusammenbruch des Wertesystems und dieses bittere Gefühl der Ohnmacht drückt DER KANAL filmisch aus.

Der Leipziger Filmpublizist Fred Gehler beschreibt das Leitmotiv der Wajda-Filme daher treffend als «Trauma der Ausweglosigkeit» (19). Und durch Stawinski sowie den Kameramann jerzy Lipman, der ebenfallsim Warschauer Aufstand in den Reihen der AK gekämpfte hatte, war in der Produktionsgruppe Kadr die Basis aus persönlicher Erfahrung und filmhandwerklichen Fähigkeiten geschaffen, die zur realitätsnahen Umsetzung dieses historischen Traumas notwendig war.

Sie liebten das Leben

Obwohl DER KANAL in der Bundesrepublik die Zuschauer wegen seiner Kriegsthematik und der drastisch-realistischen Darstellungsweise teils stark herausforderte, wurde er nach der Premiere in Köln 1958 als erster polnischer Film in den Verleih aufgenommen und in den Kinos der BRD gespielt. (20)

ln der DDR dagegen hatte es der Film schwerer. Diegenaue Aufführungspraxis von Wajdas Film in der DDR lässt sich nur schwer rekonstruieren. Dies hängt auch damit zusammen, dass er dort teilweise unter einem anderen Titel geführt wurde: Der Filmspiegel aus Ostberlin berichtete 1957 aus Cannes über den polnischen Preisträger unter dem Titel SIE LIEBTEN DAS LEBEN. Dies lässt sich wohl mit dem französischen Titel auf dem Festival erklären: ILS AIMAIENT LA VIE. Filmspiegel-journalist Jochen Reichow übersetzte den französischen Titel aus Cannes einfach wortgetreu ins Deutsche. Dieser zweite Filmtitel hielt sich in der Folgezeit in ostdeutschen Publikationen und fand auch Eingang in Jacek Fuksiewiczs (21) und Stanisfaw Kuszewskis Standardwerke zum polnischen Film.(22) ln den Programmen der regulären Programmkinos der DDR und des Progress-Filmverleihs taucht DER KANAL dagegen nicht auf, weder unter seinem Original- noch unter seinem ZweittiteL Die Parteizeitung der Ost-CDU Die Union schreibt am 13.12.1976: «Nicht alle Filmwerke des wohl berühmtesten polnischen Regisseurs Andrzej Wajda waren in unseren Lichtspieltheatern zu sehen». Zu diesen Filmen zählt auch DER KANAL und das hatte vor allem politische Gründe. Während in der Tauwetter-Periode im sozialistischen Polen Produktionen wie Wajdas DER KANAL möglich waren und mit Erfolg in den Kinos gezeigt wurden, hatte die DDR-Kulturverwaltung ein wachsames Auge auf diesen Film, denn der Inhalt war für die DDRVerantwortlichen brisant: Der polnische Widerstandskampf in Warschau war nach offizieller sowjetischer und auch nach DDR-Lesart ein kontrarevolutionärer, nationalistischer Akt der Heimatarmee. Die polnischen Widerstandskämpfer wurden in der DDR offiziell als verlängerte Arme der «reaktionären polnischen Exilregierung»(23) gesehen, die nicht nur gegen die deutschen Besatzer, sondern auch gegen die Rote Armee agierte. Ein «ideologisches Auswahlverfahren»(24) also hat dazu geführt, dass DER KANAL nie regulär in den DDR-Kinos gezeigt wurde. Und als Wajda sich später mit der Solidarnosc-Bewegung solidarisierte, nahm man in der DDR seine schließlich alle seine Filme aus dem Verleih. (25) Es wäre aber nicht ganz korrekt zu behaupten, dass der Film in der DDR nie aufgeführt wurde: Es gab Nischen im Umfeld von Filmklubs und Universitätsveranstaltungen, in deren Rahmen DER KANAL einige wenige Male gezeigt werden konnte. Wenigstens drei Aufführungen sind dokumentiert: in einem Gewerkschaftshaus 1963, im Universitätsfilmclub Leipzig 1964 und im Studio Camera des Filmklubs Berlin im Jahr 1980 (26). Dabei wurden diese Vorführungen meist als Veranstaltungen zusammen mit dem Kulturzentrum Polens organisiert, «was im allgemeinen stillschweigend geduldet wurde» (27). Diese Ko-Aufführungspraxis mit einem Kulturzentrum eines sozialistischen Bruderlandes war ein Trick, der es gestattete, Wajdas Film in der DDR immer wieder einmal im kleinen Kreis zu zeigen. Einmal allerdings konnte DER KANAL auch ein breites DDR-Publikum erreichen: Im Rahmen einer Retrospektive über Andrzej Wajda lief DER KANAL am 3.12.1973 im zweiten Programm des DDR-Fernsehens, zur besten Sendezeit um 20:45 Uhr. Eine Wiederholung gab es nach den Unterlagen des Deutschen Rundfunkarchivs in Potsdam-Babelsberg aber nicht. Heute ist DER KANAL (außerhalb einer interessierten polnisch-deutschen Film-Community) im deutschsprachigen Raum leider relativ unbekannt. Dabei kann der Film gerade für das deutsche Publikum als wertvolle historische Quelle und als Bereicherung der historischen Perspektive gesehen werden. Sicherlich hilft er dabei, den dieser Zeit zu verstehen. Dank Digitalisierung ist Wajdas Meisterwerk heute quasi als öffentliches Kulturgut in verschiedenen Versionen frei verfügbar, auf Videoplattformen oder als Teil der Kriegs-Trilogie auf DVD mit englischen Untertiteln. Vielleicht wird er ja jetzt, nach Wajdas Tod, wieder öfter in ausgewählte Kinos kommen. Albtraumhafte Assoziationen vermag er heute allerdings wohl nicht mehr in dem Maße auszulösen, wie damals, bei seiner deutschen Premiere, vor fast 60 Jahren.
Max Ruppert

1 Ulrich Gregor: «Der Kanal». ln: Filmkritik8 (1958}, 5. 161.

2 Helmut Morsbach: «Filmbesprechung DER KANAL, 1976 (nur für innerkirchlichen Dienstgebrauch, bisher unveröffentlicht).

3 Auch in Wajdas Regiedebut EINE GENERATION (POKOLENI E, 1955) ziehen sich die Hauptdarsteller in Schlüsselszenen in Katakomben und kanalartige Gewölbe zurück.

4 Arbeitsausschuss der FSK: «Jugendprotokoll zum Film ». Prüftag: 17.4.1958. Berlin.

5 Gregor, S. 161.

6 Stuart Liebman: cThe Art of Memory: Andrzej Wajda’s WarTrilogy». ln: Cineaste 32 (2006), s. 42ff.

7 Zu Wajdas ASCHE UND DIAMANT siehe auch Joanna Barck in: Polnische Filmklassiker.

8 Joachim Paech: «Die in Westeuropa und in Polen». ln: Konrad Klejsa, Schamma Schahadat: Deutschftmd und Polen. Filmische Grenzen und Nachbarschaften. Marburg 2011, S. 191.

9 Joachim Paech: «Nachwort: Notwendige Erinnerungen an den Filmzuschauer». ln: Konrad Klejsa, Schamma Schahadat, Margarete Wach (Hg.): Der polnische Film. Von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Marburg 2012, S. 506.

10 Gregor, S. 164.

11 Lars Jockheck: «Nationale Mythen. Legitimationsmittel und Kritikobjekt.» In: Klejsa, Schahadat, Wach, S. 168. Spätestens mit der Warschauer Sondervorführung
des Films zur Eröffnung der offiziellen 50-Jahr-Feier der Polnischen Filmschule im Jahr 2007 kann DER KANAL als einer ihrer wichtigsten Vertreter angesehen werden.

12 Jockheck, S. 169.

13 Krzysztof-Teodor Toeplitz: «Die drei Wellen•. ln: Filmlcritik 9 (1963), S. 402

14 Jockheck, S. 170.

15 Dieser Aspekt der Biographie Wajdas wird unter anderem in dem im Auftrag von arte entstandenen Dokumentarfilm DER TRAUMLOTSE – DAS KINO DES ANDRZEJ WAJDA (2012) von Anja Krug-Metzinger und Aleksandra Syty behandelt.

16 Das Interview ist Teil des Dokumentarfilms DER TRAuMLOTSE – DAS KINO DES ANDRZEJ WAJDA.

17 Jerzy Stefan Stawinski: Der Kanal. Wien, Stuttgart 1959.

18 Jerzy Stefan Stawinski in Michael Hanisch: «Auch Andrzej Wajda hört auf. Der letzte Film: Eine Erinnerung an den Warschauer Aufstand». ln: Der Tagesspiege (31.7.1994).

19 Fred Gehler: «Das Trauma der Ausweglosigkeit. Andrzej Wajda: Mythen und Entmystifikation». ln: Film und Fernsehen 11 (1990), S. 18.

20 Rheinischer Filmverleih, Düsseldorf und Argus Filmverleih, München.

21 Jacek Fuksiewicz: Film und Fernsehen in Polen. Warszawa 1976, S. 22.

22 Stanisfaw Kuszewski: Zeitgenössischer polnischer Rfm. Warszawa 1978, S. 12

23 Anon.: Kriegsschauplatz Kanalisation. ln: Brandenburgische Neueste Nachrichten, 21.5.1963.

24 Becker, Petzold, S. 112.

25 Ein ähnliches Vorgehen betraf u. a. die Filme des russischen RegisseursAndrei Tarkowski: Becker, Petzold, S. 103.

26 Diese drei Aufführungen ließen sich zumindest im Rahmen der Recherche zu diesem Beitrag nachweisen.

27 Wieland Becker, Volker Petzold: Tarkowski trifft King Kong. Geschichte der Filmklubbewegung der DDR. Berlin 2001, S. 103.

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