Also Texten können sie bei Moleskine:

Capturing reality in movement, glimpsing and recording details,  inscribing the unique nature of experience on paper: the Moleskine notebook is a battery that stores ideas and feelings, releasing its energy over time.

„Moleskine.  The history of a legend“


Silvestergeschenk 2015
Silvestergeschenk 2015
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Mein Moleskine

„Radikal sein ist keine Phrase, radikal sein heißt, an die Wurzel zu gehen. Und die Wurzel ist der Mensch.“

Gefunden in: Dutschke, Gretchen (2010): Rudi Dutschke. Wir hatten ein barbarisch schönes Leben. Köln, S. 345.

Fundstücke: Radikal sein

Der tägliche Gang zum ‚Bild‘- oder ‚B.Z.‘-Kiosk gehört zur Lebensweise des verwalteten Individuums.

Dutschke, Rudi (1967): Besetzt Bonn. pardon, Nr. 8/1967.

[pardon war eine satirische Zeitschrift, die u.a. von Robert Gernhardt, F.W. Bernstein oder Loriot gestaltet wurde und von 1961-1982 erschien. In der „Adenauer-Ära“ hat sie mit satirisch-politischen Mitteln immer wieder für Aufsehen und Ärger beim Establishment gesorgt]

Fundstücke: Bild & das verwaltete Individuum

Fundstücke aus der Wissenschaft, Teil 2. Heute: Kulinarische Kommunikationswissenschaft

„Eine Knacknuß bildet nach wie vor die thematische Organisation von Gesprächen; hier scheint eine Vielzahl verschiedener Organisationselemente ineinander zu greifen, was zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Analyse führt.“

 

Gefunden in: Eberle, Thomas S. (1997): Ethnomethodologische Konversationsanalyse. In: Hitzler, Ronald/Honer, Anne (Hrsg.): Sozwialwissenschaftliche Hermeneutik. Eine Einführung. Opladen, S. 254.

Aus dem sozialwissenschaftlichen Labor

Fundstücke aus der Wissenschaft, Teil 1. Heute:

 

„Kommunikationsvermeidungskommunikation“

 

Gefunden in: Vogd, Werner (2009): Rekonstruktive Organisationsforschung. Qualitative Methodologie und theroretische Integration – eine Einführung. Opladen & Farmington Hills, S. 89.

Aus dem sozialwissenschaftlichen Labor

Leider gibt es Upload-Probleme für den zweiten Teil des Interviews. Da es auch wieder fast 20 Minuten lang ist, brauche eich eine gute und stabile Internetverbindung, denn der Upload dauert schon mal zwei bis drei Stunden. Morgen habe ich wieder einen schnelleren Internet-Zugang und kann es dann (endlich) hochladen.

Da wir das Interview Anfang Januar geführt haben, ist die aktuelle Debatte über Holgers Interview mit der südtiroler Band Frei.Wild nicht enthalten. Aber spannend ist es auch so, denn es geht um den anhaltenden Erfolg von Reality-TV-Formaten, wobei „Köln 50667“ als Ableger von „Berlin Tag & Nacht“ das  jüngste Erfolgsbeispiel dieses Genres ist. Allerdings haben die in Köln nach einem halben Jahr Dreharbeiten nicht gerade den besten Ruf und dürfen laut Berichten von Bild und Kölner Stadtanzeiger auch nicht mehr überall in der Stadt drehen.

Wir reden im Intverview auch über das Dschungelcamp, die Verkrustung von ARD und ZDF sowie über eine Innovationsidee von Rangar Yogeshwar, die nie umgesetzt wurde. Außerdem sprechen wir über die Einführung des Fachs Medienkunde an Schulen – eine Forderung, die Holger am Ende des Gesprächs aufstellt. Also: Seid gespannt. Morgen mehr. Versprochen.

Verspätungs-Alarm: Interview mit Holger Kreymeier, Teil 2

Ich hatte hier schon über die Anfrage, ein Kanzleivideo zu produzieren, berichtet. Jetzt habe ich mich mal wieder damit befasst und bin auf die Plattform AdvoTV.com gestoßen. Hier kann anscheinend jeder Rechtsanwalt (und wahrscheinlich auch Nicht-Rechtsanwalt) ein Video hochladen. Die Firma dahinter ist eine AG (!) mit Sitz in Saarbrücken. Das Konzept funktioniert so ähnlich wie „YouTube für Anwälte“. Jeder, der sich registriert, bekommt einen Zugang und kann auch Videos hochladen. Die werden immerhin ein paar tausendmal geklickt. Die Qualität ist meist eher schlecht: Ohne Idee, einfach einen Bistrotisch in die Büro-Ecke gestellt, ’ne Grünpflanze in den Hintergrund, einen Schönfelder auf den Tisch und munter drauflos beraten. Problematisch finde ich auch, wenn hier komplette Beiträge eingestellt werden, die im Rahmen der Berichterstattung von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern entstanden sind. Ob der Hochladende daran auch wirklich die Veröffentlichungsrechte hat? Oder die Plattform? Hier z.B. ein SAT.1-Beitrag zum Thema Reisebetrug aus dem Jahr 2005 (!) – hat sich gerade im Reiserecht nicht einiges geändert in den letzten acht Jahren!?

Interview-Simulation mit Grünpflanze, Bistrotisch und Gesetzestext: Typisch Setting bei Advo-TV.
Interview-Simulation mit Grünpflanze, Bistrotisch und Gesetzestext: Typisch Setting bei Advo-TV.

Fazit: Bis jetzt immer noch keine überzeugende Plattform oder auch nur Beispiele für richtig gute, innovative Kanzleivideos gefunden!

Update Kanzleivideos: AdvoTV